• Veröffentlicht am
  • 1. August 2016

Sepp Blatter Turnier macht Pause

Das bisherige Sepp Blatter Turnier, das 18 Jahre lang zu Ehren des früheren FIFA-Präsidenten in Ulrichen stattfand, wird 2017 durch einen neuen attraktiven Event abgelöst. Ein Konzept wird zurzeit von den Organisatoren erarbeitet.

In seiner Heimat im Wallis schöpft Sepp Blatter Kraft, seiner Burgergemeinde Obergoms ist er eng verbunden. Seit der Wahl zum FIFA-Präsidenten 1998 richtete die Gemeinde ein eigenes Turnier für ihn aus. In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal nach 18 Austragungen kein Sepp Blatter Turnier. Sepp Blatter: „Ich bin nicht mehr FIFA-Präsident. Deshalb braucht auch das Turnier eine Pause.“

Die Turnierorganisatoren wollen aber auch in Zukunft nicht auf ihren langjährigen geschätzten Gast verzichten und den längst zur Tradition gewordenen Anlass in neuer Form weiterleben lassen. OK-Präsident Philipp Blatter: „Das Turnier wurde zu einem sowohl sportlichen wie gesellschaftlichen Bestandteil im Gommer Veranstaltungskalender – die Gäste kamen nicht nur aus der Region, sondern aus der ganzen Schweiz und sogar aus dem grenznahen Ausland. Und dank der Person Sepp Blatter und den prominenten Fussballspielern reisten Medienschaffende aus der ganzen Welt ins Goms.“
Auch Christian Imsand, Präsident der Gemeinde Obergoms betont den grossen Stellenwert des Events: „Das Turnier war wirtschaftlich für die ganze Region von besonderer Bedeutung. Hotels und Restaurants beherbergten die zahlreichen Gäste. Regionale Lieferanten und Dorfvereine waren in die Festwirtschaft integriert. Und die gesamte Tourismusregion profitierte durch die internationale Berichterstattung.“

Deshalb versprechen das OK und die Gemeinde Obergoms für 2017 einen neuen attraktiven Event, wie dieser genau aussehen wird, ist zurzeit noch offen. Die Organisatoren diskutieren Möglichkeiten und werden entsprechend ein neues Konzept erarbeiten.
Nur eines ist zurzeit gewiss: Sepp Blatter, Burger und Ehrenburger von Obergoms wird auch weiterhin der Protagonist des Events bleiben. Er meint dazu: „Das Sepp Blatter Turnier war für mich wie Granit in meine Karriere gemeisselt, verband mich mit meinen Wurzeln, meiner Heimat und gab mir Kraft. Ich freue mich, dass es auch nach meiner FIFA-Zeit in neuer Form weitergehen wird. Selbstverständlich bin ich auch in Zukunft wieder dabei!“